Ein Weg gegen Unzufriedenheit – weniger unzufrieden in 6 Schritten5 Min. Lesezeit

Unzufrieden sein ist ganz schön doof. Egal wie oft und wie lange es anhält, ein Gefühl von Unzufriedenheit ist sehr unangenehm und kann dein ganzes Leben verändern.

Unzufriedenheit hat so viele Gesichter

Mal fühlst du dich gestresst, mal verärgert oder genervt. Mal bist du traurig oder niedergeschlagen, antriebslos oder lustlos. Du ertappst dich dabei, wie du an allem und jedem herummeckerst, viel streitest oder Türen zuschmeißt, um deiner Wut Ausdruck zu verleihen. Nichts und niemand scheint es dir in dieser Zeit recht machen zu können. Manchmal kommt dir sogar der Gedanke in den Kopf, dass du nur von Idioten umgeben bist. Nicht klappt so, wie du es dir vorstellst. Oft verstehst du vielleicht auch gar nicht, warum du dich so fühlst. Alles ist einfach nur doof.

Zu viel Unzufriedenheit beeinflusst dein Leben negativ

Deine privaten Beziehungen leiden unter dem Streit und deinem ständigen Gejammer. Dass du mit nichts zufrieden bist und man es dir auch in keiner Weise recht machen kann, beeinflusst auch die Gefühlswelt deines Gegenübers. Das Gefühl zu haben, nicht gut genug zu sein und alles falsch zu machen – ja, das geht an niemandem spurlos vorbei. Auch einfache Alltagssituationen, wie der Einkauf im Supermarkt können zur Qual werden, weil dich ganz offensichtlich selbst die Frau an der Fleischtheke versucht zu ärgern. Freude und Spaß tritt in Phasen der Unzufriedenheit nur punktuell auf, dein Alltag ist in der Regel langweilig und wenig erfüllend. Du drehst dich im Kreis, in einer Schleife von Emotionen und ärgerst ganz nebenbei auch noch viel zu oft über dich selbst, weil alles so ist wie es ist. Derartige Gefühle und Gedanken äußern sich nicht selten auch körperlich in Form von Anspannung, Muskelverspannung oder Kopfschmerz. Ein klares Signal dafür, dass etwas absolut nicht stimmt.

Herzlich Willkommen in der Spirale der Unzufriedenheit.

Es ist also wichtig zu erkennen, wie oft du in dieser Situation bist. Ab und zu mal unzufrieden zu sein, hat noch niemandem geschadet – nein, sogar geholfen. Unzufriedenheit hat etwas Gutes in sich. Es kommt darauf an, wie das Verhältnis zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit ist. Wenn du ständig unzufrieden bist, dann solltest du etwas verändern.

Lies mehr über Unzufriedenheit und finde heraus, wie sehr es dich beeinträchtigt: Was Unzufriedenheit eigentlich ist und warum wir uns überhaupt unzufrieden fühlen

Wenn du unzufrieden bist, hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du kannst es dabei belassen und dich mit der Unzufriedenheit abfinden, oder
  2. du kannst deine Situation verändern und zufriedener leben.

Du brauchst nicht unzufrieden zu leben. Du kannst absolut selbst entscheiden, ob du etwas daran ändern möchtest und es tun. Es ist deine persönliche Entscheidung!

Warum ich daran glaube, dass jeder sein Leben positiver gestalten kann?

Weil ich es selbst erlebt habe. Ich war früher ständig von schlechter Laune, Aggression und Wut geplagt. Ich war der Inbegriff des Pessimismus. Irgendwann hatte ich es satt und heute sagen mir sogar andere Menschen, wie sehr sie meine positive Lebenseinstellung schätzen. Eine Wendung um 180 Grad? Ja, gefühlt schon.

Ich habe vor langer Zeit die Entscheidung für ein positiveres Leben getroffen. Ich habe die Entscheidung getroffen mein Leben zufriedener zu gestalten und Strategien dafür entwickelt, um es auch zu schaffen. Diese Strategien teile ich hier mit dir.

Los. Lass uns daran arbeiten, dein Leben weniger unzufrieden zu gestalten und ass uns die Dinge ändern, die dich stören

Die Basis muss stimmen

Bevor wir nun explizit an deinen Unzufriedenheiten arbeiten können, solltest du dir die folgenden drei Punkte zu Herzen nehmen. Sie bestimmen maßgeblich, ob du es schaffen wirst, deine Situation zu verändern:

  1. Prüfe deine Grundbedürfnisse
  2. Versetze dich in bessere Stimmung
  3. Erkenne deinen Willen

Die Basis passt?

Direkt zu den 6 Schritten

Prüfe, ob unbefriedigte Grundbedürfnisse die Ursache deiner Unzufriedenheit sind

Die körperlichen Aspekte sollten wir uns dann zu aller zur Brust nehmen. Entsteht unsere Unzufriedenheit aus einem Hungergefühl, einer hormonellen Phase oder aus Schlafmangel, so sind diese Dinge doch meist einfach zu überwinden und zu lösen.

Spüre in dich hinein und frage dich:

  • Wann hast du das letzte Mal gegessen? Könnte es sein, dass du Hunger hast?
  • Hast du heute schon genug getrunken oder fehlt deinem Körper eine ordentliche Portion Flüssigkeit?
  • Hast du genug und gut geschlafen in der letzten Zeit? (Augenringe haben übrigens nicht zwangsläufig mit Schlafmangel zu tun, sie können auch ein Zeichen von Flüssigkeitsmangel sein)
  • Befindest du dich in einer bestimmten Phase deines Zyklus?
  • Verwendest du hormonelle Verhütungsmittel, die dich eventuell aus dem Gleichgewicht bringen könnten?
  • Hast du dich in der letzten Zeit gesund ernährt, oder könnte es sein, dass dir wichtige Nährstoffe fehlen?
  • Hast du schon länger keine Menschen mehr getroffen? Sind Unterhaltungen etwas zu kurz gekommen?
  • Konntest du heute oder in den letzten Tagen genug Sonnenlicht tanken oder mangelt es vielleicht an lebenswichtigen Vitaminen?
  • Hast du dich ausreichend bewegt oder schon eine Menge Sitz- oder Liegefleisch angesammelt?

Die Antworten auf diese Fragen können dir einen Hinweis darauf geben, ob deine Unzufriedenheit körperlich bedingt ist.

Aber auch wenn die Ursache nicht diese Grundbedürfnisse sind, solltest du sie allerdings befriedigt wissen. Auf leeren Magen findest du garantiert keine Lösung für deine weiteren Unzufriedenheiten.

Einige Grundbedürfnisse lassen sich schnell befriedigen und somit schnell wieder eine positivere Stimmung herstellen

Wenn du Hunger hast, dann iss etwas.

Wenn du müde bist, dann geh schlafen!

Wenn du dehydriert sein könntest, dann trink Wasser oder Tee.

Ist die Sonne am Himmel längere Zeit Mangelware gewesen, oder hast du dich eher im Gebäude aufgehalten? Dann geh raus! Selbst bei Regen kannst du ein kleines bisschen Licht abbekommen, was dir helfen könnte. Sollte das Sonnenlicht nicht ausreichen oder kämpfst du im Winter immer mit schlechterer Stimmung, dann denk doch mal über eine Sonnenlicht-Lampe* nach.

Bist du in den letzten Stunden oder Tagen zur Couchpotato mutiert, dann bewege dich! Und wenn es nur ein Spaziergang ist – auch dieser aktiviert Botenstoffe im Gehirn, die deine Stimmung mit sofortiger Wirkung verbessern.

Andere Grundbedürfnisse brauchen ein bisschen mehr Zeit bis sie sich positiv auswirken, sind aber dennoch einfach anzugehen

Wenn du befürchtest hormonell aus dem Gleichgewicht geraten zu sein, dann teste vielleicht mal andere Verhütungsmittel.

Hast du die letzte Zeit eher in Fast Food Restaurants verbracht hast, dann probiere es doch mal eine zeitlang mit ausreichend Obst und Gemüse (Melina von “Vanilla Mind” hat einen tollen Artikel darüber geschrieben, welchen Einfluss “Soul Food” auf ihren Körper hatte: Brainfood im Büro: Schneller denken mit dem richtigen Input?).

Bist du dir unsicher, ob dir vielleicht ein Mangel an Mineralstoffen zu schaffen macht, dann geht zum Arzt und lass es testen. Ein Versuch ist es wert oder nicht?

Mit positiver oder neutraler Stimmung gelingt es leichter

Mit Ärger, Wut, Verzweiflung oder Trauer im Bauch, kannst du keine Verbesserung erzielen. In Zeiten der Unzufriedenheit plagen dich diese Gefühle, das ist klar.

Mach es dir nicht unnötig schwer. Versuche zuerst dich in eine positivere Stimmung zu versetzen, ehe du versuchst deine Unzufriedenheit aus dem Weg zu schaffen. Das ist nicht leicht, aber wichtig.

  • Lenk dich ab, in dem du etwas tust, was dir Freude bereitet und dich auf vollkommen andere Gedanken bringt.
  • Gehe ins Kino, besuche ein Museum oder Sehenswürdigkeiten in deinem Umfeld, die du vielleicht noch nicht kennst.
  • Schau dir einen lustigen Film an, lies ein interessantes Buch, tauche ab in eine andere Welt.
  • Mach Sport, um die Produktion von Glückshormonen anzukurbeln. Das hilft gleichzeitig auch gegen deine (körperliche) Anspannung!
  • Meditiere, um die Gewalt deiner Gedanken zu reduzieren.
  • Such dir etwas, dass dich zum Lachen bringt (vielleicht trifft der Witzegenerator von Spiegel ja deinen Humor)
  • Manche Coaches raten dir, du solltest dir Menschen ansehen, denen es schlechter geht als dir, damit du dich kurzfristig besser fühlst. Ich halte davon ehrlich gesagt nichts. Wir sollten zwar Dankbarkeit dafür empfinden, was wir haben, sollten aber keine anderen Menschen für unser eigenes Wohlbefinden verantwortlich machen.

Und wenn du dann in einer einigermaßen positiven oder zumindest neutralen Stimmung bist, kannst du es wagen an den Ursachen deiner Unzufriedenheit zu arbeiten.

Wichtig: Dies sind keine Methoden, um deine Unzufriedenheit zu behandeln. Es sind schnelle Quick-Wins, die lediglich die Symptome verbessern, nicht die Ursache.

Du hast es sicherlich schon mal erlebt: Wenn du dauerhaft unter Rückenschmerzen leidest, weil du zu viel und falsch am Schreibtisch sitzt, dann behebst du das Problem nicht, in dem du regelmäßig das Massagestudio aufsuchst oder dir eine Spritze beim Arzt geben lässt. Es hilft dir nur kurzfristig. Ein paar Tage später geht es wieder von vorne los. Die Rückenschmerzen sind wieder da. Du behebst auch damit nur die Symptome, nicht die Ursache.

Willst du nachhaltig etwas verändern?

Es ist deine eigene Entscheidung weniger unzufrieden zu sein.

Du musst es nur wollen! Das ist ganz klar der erste Faktor. Du musst weniger unzufrieden sein wollen, damit du auch in der Lage bist, etwas zu verändern.

Willst du weiterhin unzufrieden sein?

Willst du deinem Glück nachjagen?

Willst du dich ständig ärgern oder wütend sein?

Willst du dich lieber in der Ecke verkriechen und selbst bemitleiden?

Nein? Sehr gut! Dann hast du bereits einen guten Impuls in dir, der dir weiterhelfen wird.

Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es geht. Pack es jetzt an.

Lass dich motivieren!

Um dich immer wieder selbst zu motivieren, habe ich hier ein Motivationsblatt mit positiver Selbstbekräftigung für dich:

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Schritt für Schritt gegen Unzufriedenheit

Immer dann, wenn sich Unzufriedenheit in dir breit macht – egal ob in Form von schlechter Laune, Traurigkeit, Wut, Ärger, Antriebslosigkeit – diese 8 Schritte können dir dabei helfen dich besser zu fühlen:

  1. Situation akzeptieren
  2. Gefühle verstehen
  3. Ursachen finden
  4. Wünsche erkennen
  5. Lösungen erarbeiten
  6. Ziele setzen

Hallo Glück | Workbook | Unzufriedenheit verstehen und verändern

#1 Akzeptanz löst deine Anspannung

Akzeptanz ist der erste Schritt zur Verbesserung deiner Situation.

Unsere natürliche und meist erste Reaktion auf Unzufriedenheit ist, dass wir versuchen dagegen anzukämpfen und sie von uns zu weisen. Wir protestieren innerlich dagegen und geben uns die größte Mühe uns von diesen schlechten Gefühlen abzulenken. Beides ist nicht besonders empfehlenswert.

Durch das dagegen Ankämpfen setzt du dich selbst unter Druck, verkrampfst und verspannst dich. Dieses innere Ankämpfen äußert sich häufig in körperlicher Anspannung, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen und Magenproblemen.

In diesem Zustand stehst du dir nur selbst im Weg und kannst keine Veränderung bzw. Verbesserung erzielen.

Sandra meditiert | Sandra ist achtsam

Eine konkrete Übung für mehr Akzeptanz

  1. Atme tief ein und wieder aus.
  2. Fokussiere dich auf dein schlechtes Gefühl, deinen Ärger oder deinen Frust.
  3. Versuche ganz genau zu spüren, wie sich dieses schlechte Gefühl anfühlt.
  4. Dann flüstere ihm (innerlich) zu: “Es ist ok, dass du da bist. Ich akzeptiere dich!”

Akzeptiere, dass du unzufrieden bist. Auch wenn du im ersten Moment nicht unbedingt verstehst, warum es so ist. Nur in einem entspannten, wohlgesonnenen Zustand kannst du an deiner Unzufriedenheit arbeiten. Ein Kampf mit dir selbst behindert dich nur.

#2 Gefühle verstehen

Werde dir darüber bewusst, wie es dir geht. Manchmal erkennen wir nicht im ersten Augenblick, was wirklich mit uns los ist. Lerne deine Gefühle zu verstehen. Frage dich, welche Emotionen gerade in dir walten. Ist es Trauer, Wut, Ärger, Angst oder Scham?

Höre in dich hinein und versuche zu verstehen, was wirklich in dir vorgeht. Eine kurze, aber wirkungsvolle Meditation kann dir dabei helfen. Die App Balloon hat zum Thema „Gefühle verstehen“ eine tolle kleine Übung von 13 Minuten.

Nicht selten ist das erste Gefühl nicht das Richtige. Manchmal verbirgt sich zum Beispiel hinter einer Aggression oder Ärger noch viel mehr: Angst kann sich auch durch Wut oder Trauer ausdrücken. Versuche herauszufinden was du tatsächlich fühlst.

Wenn du weißt, was du fühlst, dann kannst du deine Situation sehr viel leichter verändern. Außerdem kannst du so auch anderen viel leichter erklären, wie es dir geht und was du dir wünschst. Wahrzunehmen was du fühlst, ist also in vielerlei Hinsicht hilfreich.

Eine konkrete Übung zur Wahrnehmung deiner Gefühle

  1. Nimm dir ein paar Minuten für dich. Ganz in Ruhe.
  2. Atme tief durch und folge deinem Atem mit deiner Aufmerksamkeit
  3. Spüre in dich hinein, welche Empfindungen du in deinem Körper spüren kannst.
  4. Vervollständige dann den Satz „Ich fühle mich …“ mindestens 3 mal hintereinander. Versuche Begriffe für deine Gefühle zu finden.
  5. Komme zuletzt noch mal zurück zu deinem Atem, und akzeptiere damit das Hier und Jetzt.

#3 Finde heraus was dich unzufrieden macht und welche Gedanken dich aufhalten

Wenn du deine Grundbedürfnisse gecheckt und festgestellt hast, dass diese nicht die Ursache deiner Unzufriedenheit sind, dann geht es nun ans Eingemachte: Um Unzufriedenheit zu überwinden, musst du zuerst einmal verstehen, was dir eigentlich fehlt.

Was müsste anders sein, als es jetzt gerade ist?

Erst, wenn du die Ursache identifiziert hast, kannst du nach Lösungen suchen. Du musst dir bewusst machen, worin das eigentliche Problem liegt.

Und leider ist es nicht so, dass die Antwort auf der Straße zu finden ist. Oft ist es auch nicht der erste Gedanke, der dir in den Kopf kommt. Wenn das nämlich so einfach wäre, dann wäre ja jeder Mensch zufrieden mit sich und der Welt, nicht wahr?

Die Suche nach der Ursache deiner Unzufriedenheit ist nicht einfach, aber möglich und wichtig. Erst, wenn du das Problem kennst, kannst du eine Veränderung bewirken.

Versuche Antworten auf die folgenden Fragen zu finden:

  • Womit bist du unzufrieden?
  • Mit welchen Bereichen deines Lebens bist du unzufrieden?
  • Was genau stört dich daran?
  • Was müsste passieren, damit es dir besser geht?

Hallo Glück | Workbook | Unzufriedenheit verstehen und verändern

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.
– Epiktet

Du hast immer die Möglichkeit deine Erwartung und Gedanken zu hinterfragen und in ein anderes Licht zu rücken. Du kannst lernen Situationen so anzunehmen wie sie sind, oder Lösungen für seine Veränderung finden.

#4 Verwandle deine Unzufriedenheiten in Wünsche

Meistens verbergen sich hinter deinen Unzufriedenheiten tiefe Wünsche. Dinge, Situationen, die du dir wünschst, aber gerade nicht hast. Schau dir an, welcher Wunsch hinter den Ursachen der Unzufriedenheit steckt.

Versuche deine Unzufriedenheit in einen Wunsch zu verwandeln. Versuche die Unzufriedenheit umzudrehen und so positiv und konkret wie möglich zu formulieren. Schreib es auf, damit es dir klarer wird.

Ein Beispiel: In der Unzufriedenheit „Ich habe einfach keine Zeit“ könnte folgender Wunsch schlummern: „Ich wünsche mir, mehr Zeit für mein Hobby zu haben.“ oder „Ich wünsche mir, meine Familie öfter zu sehen.“

Diese Transformation hat gleich 3 positive Auswirkungen:

  1. Dein Gehirn visualisiert in diesem Moment den Zustand.
  2. Du stimmst dich positiver, denn du beschäftigst dich damit was du möchtest, nicht was dir fehlt.
  3. Du entwickelst eine konkrete Vision von deinem Leben und was dir wirklich wichtig ist.

Akzeptiere die Dinge, die du nicht ändern kannst

Mach dir bewusst, dass es Dinge gibt, die außerhalb deines Einflussbereichs liegen. Dinge, die du nicht ändern kannst.

Du wirst das Wetter nicht verändern und auch keine Kriege verhindern.

Es bringt nichts, sich über solche Sachen Gedanken zu machen. Akzeptiere, dass du sie nicht ändern kannst und nutze deine Energie lieber für die Dinge, die du in der Hand hast. Und das sind oft mehr als du vielleicht im ersten Augenblick glaubst.

#5 Finde Lösungen für die Dinge, die du ändern kannst

Wenn du herausgefunden hast, wo die Ursache deiner Unzufriedenheit liegt, dann hast du schon einen großen Fortschritt gemacht. Du dürftest dich damit auch schon um einiges besser fühlen.

Jetzt kannst du dir überlegen und ganz allein für dich entscheiden, ob du diese Dinge verändern möchtest. Die Alternative wäre, sie dabei zu belassen und dann aber voll und ganz zu akzeptieren.

Mir fällt es leichter diese Entscheidung zu treffen, wenn ich eine Reihe von Lösungsmöglichkeiten erarbeitet habe. Meine Entscheidung emotional unabhängig vom Wetter zu sein, habe ich ohne zögern treffen können, als ich die möglichen Alternativen vor Augen hatte.

Sieh diese Phase als eine Art Brainstorming an. Schnapp dir eine Ursache und entwickle so viele Lösungsideen wie möglich. Wegschmeißen kannst du sie hinterher immer noch.

#6 Setze dir Ziele zum Glück

Die möglichen Lösungen sind nicht immer klein und schnell zu bewältigen. Daher ist es wichtig die Lösungen, die dir vorschweben und die dir gefallen in kleinste Teile zu zerlegen und sie festzuhalten. Sie repräsentieren deine aktuellen Ziele und Wünsche.

Wissenschaftler aus Kalifornien fanden heraus, dass Menschen, die sich Ziele setzen und diese auch schriftlich festhielten im Durchschnitt wesentlich erfolgreicher waren, als die, die es nicht taten.

Überlege also ganz konkret, was du brauchst, um deine Lösungen zu erreichen:

  • Was muss geschehen, damit du dein Ziel erreichst?
  • Wer könnte dir dabei helfen?
  • Was benötigst du um dein Ziel zu erreichen?

Schneide kleine ToDos und Aufgaben, die du bewältigen kannst. Je kleiner diese Ziele sind, desto effektiver und einfacher kannst du diese erreichen.

Hallo Glück | Workbook | Unzufriedenheit verstehen und verändern

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